5 gute Gründe

Immer mehr Menschen werden sich des Zusammenhangs zwischen unserer Ernährung und den vielen drängenden Problemen bewusst, mit denen wir weltweit konfrontiert sind. Eine pflanzliche Ernährung kann helfen, eine Vielzahl dieser Probleme anzugehen. Deshalb entscheiden sich mehr und mehr Menschen dafür, ihre Ernährung umzustellen und weniger Fleisch und andere tierische Produkte zu essen. ProVeg unterstützt diese Entwicklung und verfolgt das Ziel, diesen Trend in eine starke globale Bewegung umzuwandeln.

PRO TIERE

Sogenannte Nutztiere sind intelligente, fühlende und gesellige Wesen. Sie empfinden Schmerz und Angst und haben individuelle Persönlichkeiten – genau wie unsere Haustiere – und werden doch sehr unterschiedlich behandelt. In der Massentierhaltung hält man Kühe, Schweine und Co. unter Bedingungen, die ihre Grundbedürfnisse völlig außer Acht lassen. Sie erleiden starke Qualen, bevor sie getötet werden. Rund 74 Milliarden Tiere verlieren auf diese Weise jedes Jahr ihr Leben – Fische und andere Meereslebewesen nicht mit eingerechnet.

ProVeg setzt sich dafür ein, dass sich immer mehr Menschen für eine pflanzliche Lebensweise entscheiden. Durch unsere Präsenz in den Medien, die Teilnahme an vielen Veranstaltungen und die Arbeit unserer Regionalgruppen sind wir stets in direktem Kontakt mit den Menschen und stehen mit Tipps und Informationen zur Seite.

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PRO GESUNDHEIT

Der hohe Konsum tierischer Produkte ist eine der Hauptursachen für weit verbreitete Krankheiten, einschließlich Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Diabetes und sogar Krebs. Zahlreiche Studien konnten einen Zusammenhang nachweisen. Eine vollwertige pflanzliche Ernährung unterstützt die Gesundheit. Die Pflanzenkost hat auch andere gesundheitliche Vorteile: Zum Beispiel senkt sie das Risiko von Lebensmittelvergiftungen oder Infektionen durch Salmonellen oder andere Keime.

ProVeg setzt sich unter anderem durch Veranstaltungen wie den VegMed-Kongress für Weiterbildungen von ärztlichem Fachpersonal ein. Dadurch können in Gesundheitsberufen Tätige ihr Wissen über eine pflanzliche Ernährung sowie die Auswirkungen auf unsere Gesundheit erweitern. Langfristig können Patientinnen und Patienten so besser beraten und versorgt werden.

Spenden Sie PRO Gesundheit.

PRO GENUSS

In unserer Gesellschaft gilt: Tiere essen ist normal („alle anderen tun es“), natürlich („wir haben es schon immer getan“) und notwendig („wir müssen es tun, um gesund zu bleiben“). Aber Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und andere pflanzliche Lebensmittel sind mehr als nur Beilagen.

ProVeg setzt sich dafür ein, die Attraktivität pflanzlicher Produkte zu stärken. Wir arbeiten daran, dass die Auswahl von und der Zugang zu pflanzlichen Produkten weiter steigt, sodass immer mehr Menschen Veggie-Gerichte probieren und ihre Ernährung langfristig umstellen können.

Spenden Sie PRO Genuss.

PRO UMWELT

Jüngste Forschungen zeigen, dass eine Reduzierung des Fleischkonsums elementar für die Erreichung der Klimaziele ist. Die Tierhaltung trägt zum Klimawandel bei, verschwendet Ressourcen wie Grundnahrungsmittel und Wasser in riesigem Ausmaß, führt zur Abholzung der Regenwälder und zur Verschlechterung der Böden.

ProVeg setzt sich dafür ein, dass das Thema Tierhaltung und ihre Folgen auf die Agenda der COP 24 kommt. Außerdem bringen wir die Zusammenhänge zwischen unserer Ernährung und dem Klima einer breiten Öffentlichkeit sowie vielen Entscheidungsträgerinnen und -trägern näher. Wir sind auf den wichtigsten UN-Veranstaltungen präsent. Auch in diesem Jahr werden wir zum Beispiel wieder auf der Weltklimakonferenz vertreten sein.

Spenden Sie PRO Umwelt.

PRO GERECHTIGKEIT

Weltweit leiden über 815 Millionen Menschen an Unterernährung und Hunger. Mittlerweile werden 35 % des weltweit produzierten Getreides und rund 75 % der Sojaernte als Futtermittel verwendet. So bedeutet der Verzehr von Fleisch und anderen tierischen Produkten einen immensen Ressourcenverbrauch. Wenn der Mensch pflanzliche Nahrungsmittel direkt und nicht über sogenannte Nutztiere essen würde, gäbe es genug Nahrung für alle.

ProVeg setzt sich dafür ein, dass immer mehr Menschen auch diesen Zusammenhang zwischen unserer Ernährung und dem enormen Hungerleiden auf der Welt erkennen.

Spenden Sie PRO Gerechtigkeit.