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Tiere

Milchkühe: Zustände bei der Kuhhaltung in der Milchproduktion

Fr 13.07.2018

Deutschland ist der größte Milchproduzent und Milchexporteur Europas. Dabei müssen die intelligenten, sozialen und leidensfähigen Milchkühe unangenehme und stressige Haltungsbedingungen ertragen. ProVeg informiert über die Situation in Milchbetrieben und gibt einen Überblick über die besten pflanzlichen Alternativen zu Käse und Milch.

Grundbedürfnisse von sogenannten Milchkühen

Unter natürlichen Bedingungen leben Kühe mit einer klaren Rangordnung in Sozialverbänden von etwa 20 Kühen mit ihren Jungen und einem Leittier.1Sowell, B. F., J. C. Mosley & J. G. P. Bowman (2000). Social Behavior of Grazing Beef Cattle: Implications for Management. Journal of Animal Science 77, no. E-Suppl (2000): 1. Bis zu 10 Stunden am Tag verbringen Rinder mit Grasen, wobei sie mehrere Kilometer zurücklegen. Zwischendurch ruhen sie sich zum Wiederkäuen aus.

Milchkühe sind intelligente und leidensfähige Individuen

Kühe sind sehr neugierige und intelligente Tiere. Sie verfügen über ein Langzeitgedächtnis und lernen voneinander. Jede Kuh hat ihren eigenen Charakter. Sie entwickeln feste, lebenslange Freundschaften. Wie Menschen trauern auch sie über den Verlust von Gruppenmitgliedern und Verwandten. Besonders eng ist die Bindung zwischen einer Mutterkuh und ihrem Kalb. Kühe sind sehr liebevolle Mütter und wechseln sich mit anderen Kühen bei der Aufsicht der verspielten Kälbchen ab.

Hochleistungskühe in der Milchindustrie

Milchkühe in der Massentierhaltung stammen häufig aus einer auf Hochleistung getrimmten Zucht. Die Milchleistung ist dabei über die Jahre dramatisch angestiegen. Unter natürlichen Bedingungen benötigt ein Kalb nur etwa 8 Liter Milch täglich, um satt zu werden. Hochleistungskühe geben bis zu 12.000 Liter Milch im Jahr, das sind über 20 Liter pro Tag. Die Laktationsphase einer Milchkuh (also die Zeit, in der sie Milch gibt) beträgt etwa 305 Tage. Dabei werden innerhalb der ersten 100 Tage 50 % der Milch und bis zu 50 Liter pro Tag produziert.2Food and Agriculture Organization of the United Nations (2017). FAOSTAT Statistics Database. Available at http://www.fao.org/faostat/en/#data/QL [02.01.2017] 3Isermeyer, T., T. Hemme & J. Holzner (2003): Analysis of international competitiveness of milk production in the Framework of the IFCN. AGRIC. ECON. – CZECH, 49, 2003 (2): 94–100 Europaweit nehmen die Bestände an Milchkühen zwar kontinuierlich ab, diese produzieren allerdings insgesamt immer mehr Milch.4Food and Agriculture Organization of the United Nations (2017). FAOSTAT Statistics Database. Verfügbar unter: http://www.fao.org/faostat/en/#data/QL [06.04.2017]. Für die Kühe bedeutet das eine körperlich auszehrende Extremleistung, die für Menschen mit der Belastung von 1,5 Marathonläufen pro Tag vergleichbar ist.5Dairy Herd Management (2011): The bovine athlete. Verfügbar unter: http://www.dairyherd.com/dairy-herd/the-bovine-athlete-113989584.html [25.07.2017] Für einen einzigen Liter Milch muss das Euter mit 0,5 Tonnen Blut durchspült werden.6Planet Wissen (2017):Die Holstein-Friesian. Verfügbar unter: https://www.planet-wissen.de/natur/haustiere/rinder/pwiedieholsteinfriesian100.html

Formen der Kuhhaltung in der Milchindustrie

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland etwa 32 Millionen Tonnen Milch7Eurostat (2016): Erzeugung und Verwendung von Milch in den landwirtschaftlichen Betrieben – jährliche Daten. Verfügbar unter:
http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=apro_mk_farm&lang=de [26.01.2018]
von 4,2 Millionen Milchkühen produziert.8Statistisches Bundesamt (2016): Gehaltene Tiere: Deutschland, Jahre, Tierarten. Verfügbar unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online;jsessionid=058AAD3E551F1A7991C6CA1E6DFEC6C6.tomcat_GO_1_3?operation=previous&levelindex=3&levelid=1516976004542&step=3 [26.01.2018] Die Haltungsarten reichen von einer ganzjährigen Weidehaltung bis hin zu einer Haltung, in der die Kühe niemals das Sonnenlicht zu sehen bekommen.

Milchkühe in der Laufstallhaltung

Die Laufställe sind in Funktionsbereiche unterteilt: liegen, laufen, fressen und gemolken werden. Für jede Kuh wird eine Fläche von etwa 3,5 bis 4,0 m² berechnet. Meist ist der gesamte Laufbereich mit Spaltenboden (Betonboden mit Spalten, durch die Kot und Urin abfließen) ausgestattet. Da der Boden sehr rutschig ist, ziehen sich die Tiere bei Stürzen schwere Verletzungen zu. 72 % der Milchkühe leben in Laufstallhaltung.9Statistisches Bundesamt (2010): Landwirtschaftszählung 2010 – Landwirtschaftliche Betriebe mit Haltungsplätzen für Rinder nach Haltungsverfahren am 1.3.2010. Verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftFischerei/Landwirtschaftszaehlung2010/Tabellen/9_1_LandwBetriebeHaltungsplaetzeRinder.html [06.04.2017]

Milchkühe in der Anbindehaltunge

Die Kühe sind jeweils in etwa 2 m² großen Gittervorrichtungen über einen Halsrahmen angekettet. Sie blicken ihr Leben lang in eine Richtung, können weder laufen oder sich drehen noch Fellpflege betreiben oder Kontakt zu anderen Kühen aufnehmen. In Deutschland leben 27 % aller Milchkühe in Anbindehaltung.10Statistisches Bundesamt (2010): Landwirtschaftszählung 2010 – Landwirtschaftliche Betriebe mit Haltungsplätzen für Rinder nach Haltungsverfahren am 1.3.2010. Verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftFischerei/Landwirtschaftszaehlung2010/Tabellen/9_1_LandwBetriebeHaltungsplaetzeRinder.html [06.04.2017]

Milchkühe in der Weidehaltung

Entgegen den geläufigen Vorstellungen und Werbebotschaften verbringen Milchkühe kaum Zeit auf der Weide. Meist handelt es sich bei Rindern, die auf der Weide stehen, entweder um Fleischrinder oder um junge Milchkühe vor ihrer ersten Kalbung. Nur 42 % der Milchkühe erhalten für gerade einmal durchschnittlich 5 Monate im Jahr Zugang zu Weideflächen.11Statistisches Bundesamt (2010): Landwirtschaftszählung 2010 – Weidehaltung von Milchkühen auf Betriebsflächen nach Bestandsgrößenklassen und Bundesländern 2009. Verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftFischerei/Landwirtschaftszaehlung2010/Tabellen/9_4_WeidehaltungMilchkuehe.html [06.04.2017]

Kuhmilch ist Muttermilch

Wie alle Säugetiere muss eine Kuh ein Junges auf die Welt bringen, um Milch zu produzieren. Dafür wird sie jedes Jahr künstlich besamt. Wie beim Menschen dauert eine Schwangerschaft bei Kühen 9 Monate. Bis zum 7. Schwangerschaftsmonat wird eine Milchkuh weiter gemolken. Nach der Geburt werden die Kälber innerhalb weniger Stunden von ihren Müttern getrennt, da die Milch dem menschlichen Konsum vorbehalten wird. Für Kuh und Kälbchen ist die Trennung traumatisierend. Bereits 6–8 Wochen nach der Geburt ihres Kalbes wird die Kuh erneut besamt.

Enthornung von Kälbern

Weithin unbekannt ist, dass nicht nur männliche Rinder, sondern auch Kühe grundsätzlich Hörner tragen. Hörner dienen der Kommunikation und Konfliktregelung. Die meisten Betriebe enthornen Kälber, um deren Platzbedarf und das Risiko zu minimieren, dass sich die Tiere aufgrund der stressauslösenden Haltungsbedingungen gegenseitig verletzen. Auch auf Biohöfen wird die Hälfte aller Kühe enthornt. Das Enthornen ist mit großen Schmerzen verbunden, da die Hörner stark durchblutete und von Nerven durchzogene Körperteile sind. In einigen Ländern, darunter auch Deutschland, darf die Amputation in vielen Fällen ohne Betäubung durchgeführt werden.12TierSchG § 5 (3) 2.“Tierschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313), das zuletzt durch Artikel 141 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert worden ist 13Agrar Europe (2015): Enthornen nur noch mit Schmerz- und Beruhigungsmittel. Verfügbar unter: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Enthornen-nur-noch-mit-Schmerz-und-Beruhigungsmittel-1737848.html [02.01.2017]

Kälber als Nebenprodukt der Milchindustrie

Die ersten 8 Lebenswochen verbringen die Kälber allein in kleinen Kälberboxen14TierSchNutztV §§ 7-9: Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2006 (BGBl. I S.
2043), die zuletzt durch Artikel 3 Absatz 2 des Gesetzes vom 30. Juni 2017 (BGBl. I S. 2147) geändert worden ist
– und den Rest ihres Lebens damit, Milch für die Milchindustrie zu produzieren. Bullenkälber und „überzählige“ weibliche Kälber werden in der Regel an Mastbetriebe verkauft, um dort für einige Wochen gemästet und dann geschlachtet zu werden. In Deutschland wurden 2016 über 330.000 Kälber15Statistisches Bundesamt (2017): Geschlachtete Tiere, Schlachtmenge: Deutschland, Jahre,
Tierarten, Schlachtungsart. GENESIS-Online Datenbank.
https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/data;jsessionid=9E1419644C82B1E37D4D65F821248AF7.tomcat_GO_2_2?operation=abruftabelleBearbeiten&levelindex=2&levelid=1491485476306&auswahloperation=abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&auswahlziel=werteabruf&selectionname=41331-0001&auswahltext=%23STIEA04-TIERART05%23Z-01.01.2016%2C01.01.2015%2C01.01.2014&werteabruf=Werteabruf [06.04.2017]
und 2017 wurden deutschlandweit über 1,3 Millionen Bullen und Ochsen für den Fleischkonsum geschlachtet.16Statistisches Bundesamt (2018): Geschlachtete Tiere, Schlachtmenge: Deutschland, Jahre,
Tierarten, Schlachtungsart. Verfügbar unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online;jsessionid=F7DA9313330E64474C42B56BF91678D8.tomcat_GO_1_3?operation=previous&levelindex=3&levelid=1520188494760&step=3 .[04.03.2018]
Im Jahr 2016 lag der Verzehr von Rind- und Kalbfleisch pro Kopf bei etwa 10 kg.17BLE & BZL (2017): Versorgung mit Fleisch in Deutschland nach Kalenderjahr. Verfügbar unter: https://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/BZL/Daten-Berichte/Versorgungsbilanzen/Fleisch_2000.xls?__blob=publicationFile&v=7 [04.03.2018]

Schlachtung von Milchkühen

In Deutschland werden jedes Jahr über 1,2 Millionen Kühe in der Milchindustrie geschlachtet, sobald ihre Milchleistung nachlässt.18Statistisches Bundesamt (2017): Geschlachtete Tiere, Schlachtmenge: Deutschland, Jahre,
Tierarten, Schlachtungsart. GENESIS-Online Datenbank. Verfügbar unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/data;jsessionid=D8985D65AA338A2EEB991D86BEB6E5E3.tomcat_GO_2_1?operation=abruftabelleBearbeiten&levelindex=1&levelid=1491489505154&auswahloperation=abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&auswahlziel=werteabruf&selectionname=41331-0001&auswahltext=%23STIEA04-TIERART03&werteabruf=Werteabruf [06.04.2017]
Zu diesem Zeitpunkt sind die Kühe maximal 6 Jahre alt.19BLE & BZL: Wie lange leben Rind, Schwein, Schaf und Huhn? Verfügbar unter: https://www.ble.de/DE/BZL/Kennen-Sie-Landwirtschaft/Tier-Stall/Lebensdauer-Rind-Schwein-Schaf-Huhn.html?nn=9123528 [06.03.2018] Aber auch sehr junge Kühe, die nicht auf Anhieb trächtig geworden sind oder nach der ersten Geburt zu wenig Milch gegeben haben, sind darunter. Ein Großteil aller Rinder wird vor der Schlachtung nicht ordnungsgemäß betäubt. In Deutschland verbluten daher jährlich etwa 5–9 % aller Rinder bei vollem Bewusstsein.20Burger, K. (2015): Mit viel Liebe getötet. Süddeutsche Zeitung, 13.04.2015. Verfügbar unter: http://www.sueddeutsche.de/wissen/tierschlachtung-mit-viel-liebe-getoetet-1.2429399 10–20 % der Kühe sind bei der Tötung trächtig.21Maurer, P., E. Lücker & K. Riehn (2016): Slaughter of Pregnant Cattle in German Abattoirs – Current Situation and Prevalence: A Cross-Sectional Study. BMC Veterinary Research 12, no. 1. doi:10.1186/s12917-016-0719-3. 22Di Nicolo K (2006). Studie zum zusätzlichen Eintrag von Hormonen in die menschliche Nahrungskette durch das Schlachten von trächtigen Rindern in der Europäischen Union am Beispiel von Luxemburg und Italien. Dissertation med. vet. Universität Leipzig, Veterinärmedizinische Fakultät; Institut für Lebensmittelhygiene; 2006. 23Singleton, G. H. & H. Dobson (1995). A Survey of the Reasons for Culling Pregnant Cows. The Veterinary Record 136, no. 7 (February 18, 1995): 162–65.

Gesundheitliche Risiken durch Milchkonsum

Der Konsum von Milchprodukten kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Weltweit sind insgesamt etwa 75 % der Menschen laktoseintolerant und können den mit der Nahrung aufgenommenen Milchzucker nicht verdauen.24Suarez, F. L., D. A. Savaiano & M. D. Levitt (1995): A Comparison of Symptoms after the Consumption of Milk or Lactose-Hydrolyzed Milk by People with Self-Reported Severe Lactose Intolerance. New England Journal of Medicine. 333, p.1–4 Symptome einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) können zum Beispiel Völlegefühl, Durchfall, Blähungen, Übelkeit und Bauchschmerzen sein.25The National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases(2017): Lactose Intolerance. Online unter: https://www.niddk.nih.gov/health-information/digestive-diseases/lactose-intolerance [08.03.2018] Eine Laktoseintoleranz kann lange Zeit undiagnostiziert bleiben und sich negativ auf die Gesundheit auswirken, wenn sie den Körper daran hindert, genügend Nährstoffe wie Calcium und Vitamin D aufzunehmen. Milch und andere Molkereiprodukte zu konsumieren, kann auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern, da sie viel Cholesterin und gesättigte Fettsäuren enthalten. Milchprodukte stehen ebenfalls im Verdacht, bestimmte Krebsarten wie Prostata- und Brustkrebs zu fördern.26Qin L., J.Xu, P. Wang et al (2007): Milk consumption is a risk factor for prostate cancer in Western countries: evidence from cohort studies. Asia Pac J Clin Nutr. 2007;16:467–476. 27Song Y., J.E. Chavarro, Y. Cao et al. (2013): Whole milk intake is associated with prostate cancer-specific mortality among U.S. male physicians. J Nutr. 2013; 143:189-196. 28Chan J.M., M.J. Stampfer, J. Ma et al. (2001): Dairy products, calcium, and prostate cancer risk in the Physicians’ Health Study. Am J Clin Nutr. 2001; 74:549-554. 29Kroenke C.H., M.L. Kwan, C. Sweeney et al. (2013): High-and low-fat dairy intake, recurrence, and mortality after breast cancer diagnosis. J Natl Cancer Inst. 2013; 105:616-623.

Pflanzliche Milchalternativen werden immer beliebter

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher stellen den Konsum von Kuhmilch und die Auswirkungen auf Tiere, Umwelt und Gesundheit infrage. Dies spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach Milchalternativen wider. Pflanzenmilch wird seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen konsumiert, aber ihre Popularität ist in den letzten 10 Jahren sprunghaft angestiegen. Das Angebot an gesunden veganen Milchalternativen zum Trinken, Kochen und Backen ist riesig. Viele Supermärkte bieten mittlerweile ein breites Sortiment an Pflanzenmilch wie Hafermilch, Mandelmilch, Sojamilch und Co. an. Pflanzenmilch lässt sich auch einfach selbst herstellen.30GFK (2015): Für ‚Veggie‘ stehen die Zeichen auf Grün, Consumer Index Total Grocery 03 | 2015, Online unter: https://www.gfk.com/fileadmin/user_upload/dyna_content/DE/documents/News/Consumer_Index/CI_03_2015.pdf

ProVeg unterstützt die Verfügbarkeit von pflanzlichen Milchalternativen

ProVeg weist nicht nur auf gesunde tierleidfreie Alternativen hin, sondern macht diese auch leichter verfügbar. Innovative Unternehmen, die mit ihrem Produkt den Veggie-Markt bereichern möchten, werden von ProVeg beraten und unterstützt. Das Qualitätssiegel V-Label, das in Deutschland von ProVeg vergeben wird, erleichtert den Einkauf und hilft dabei, vegetarische und vegane Alternativen auf einen Blick zu erkennen. Des Weiteren fördert ProVeg Food Services mit individuellen Schulungen die Erweiterung des pflanzlichen Angebots in der Gemeinschafts- und Systemgastronomie.

Quellen   [ + ]

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