Weltklimakonferenz in Polen: Tierhaltung auf die Agenda!

Die landwirtschaftliche Tierhaltung zählt zu den weltweit größten Verursachern des Klimawandels. Das muss auf der COP24 priorisiert werden. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition!

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DAS PROBLEM

Die landwirtschaftliche Tierhaltung zählt zu den weltweit größten Verursachern des Klimawandels. Mit einem Anteil von 14,5 % der vom Menschen verursachten Treibhausgase trägt sie mehr zum Klimawandel bei als der gesamte Transportsektor, also Autos, Flugzeuge, Züge und Schiffe zusammengenommen. Dennoch wurde das bisher kaum auf internationaler Ebene diskutiert.1Vermeulen, S. J. et al. (2012): Climate Change and Food Systems. Annual Review of Environment and Resources 37, p.195–222

DIE LÖSUNG

Wir müssen unser globales Ernährungssystem ändern. Denn das bietet ein enormes Potenzial für positive Auswirkungen auf Emissionen, Klimawandel und Ernährungssicherheit. Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung lassen sich durch die Reduzierung der Tierbestände sowie durch die Reduzierung des Fleisch-, Milch- und Eierkonsums verringern. Dies ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, um globale Klimaziele zu erreichen.

WAS PROVEG MACHT

Im Dezember 2018 sind wir zum zweiten Mal auf der UN-Klimakonferenz. Wir fordern die Mitgliedstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen auf, die Thematik „Auswirkungen der globalen Tierproduktion und des weltweiten Konsums tierischer Produkte“ zu priorisieren. ProVeg fordert daher alle UN-Mitgliedstaaten auf, dieses Thema während der COP24 anzusprechen und bei der Formulierung ihrer nationalen Klimaaktionspläne zu berücksichtigen.

Was können Sie tun?

Ernähren Sie sich umweltfreundlich. Was es dafür braucht? Weniger Tierprodukte auf dem Teller! Informationen zu einer klimafreundlichen Ernährung finden Sie hier.

Unterzeichnen und teilen Sie unsere Petition und helfen Sie, das Thema landwirtschaftliche Tierhaltung auf die Agenda der COP24 zu setzen. Danke für Ihre Stimme!

Unterstützen Sie ProVeg mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende, damit wir uns weiterhin für eine gesündere Umwelt und weniger Tierleid einsetzen können.

Nichts ist mächtiger als eine Idee,
deren Zeit gekommen ist.

Victor Hugo, französischer Schriftsteller

Quellen   [ + ]

1. Vermeulen, S. J. et al. (2012): Climate Change and Food Systems. Annual Review of Environment and Resources 37, p.195–222