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Ulm

Unser Fokus liegt auf Bildungs- und Aufklärungsarbeit. Dabei widmen wir uns den unterschiedlichsten Projekten, bei denen tatkräftige Unterstützung selbstverständlich immer willkommen ist.

Die vegan-vegetarische Radiosendung vegup
Alle vier Wochen gibt es uns auf die Ohren – bei den freien Radios von Ulm (FreeFM) und Karlsruhe (Querfunk). In unserer Sendung Vegup liefern wir Tipps zur pflanzlichen Ernährung, beleuchten aktuelle Entwicklungen, Trends und Hypes mit Interviews, Umfragen, Rezepten, Buch- und Filmrezensionen sowie weiteren Beiträgen aller Art. Mit dabei: Musik vegetarischer und veganer Bands von Indie über Alternative bis zu Punk und Hardcore. Die Podcasts der bisherigen Sendungen, Playlists und weitere Informationen gibt’s auf www.freefm.de/programm/vegup

Weitere Aktivitäten
Was wir noch so machen? Info- und Essensstände, Vorträge, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Ausflüge, Soli-Brunches, eine Laufgruppe, Pressearbeit und interne Weiterbildung.

Lust mitzumachen?
Wer sich einbringen möchte, kommt am Besten einfach beim nächsten Stammtisch vorbei oder schickt uns eine kurze Mail.

Unser Selbstverständnis

Veganismus liegt im Trend. Nicht nur, dass Buchläden vegane Kochbücher in den exponiertesten Auslagen präsentieren, Zeitungen und Magazine Reportagen über vegane Aktivist*innen veröffentlichen und vegane Vorzeige-Köche im Fernsehen Tofu zerbröseln. Veganismus hält nicht nur langsam Einzug in Restaurants, Kantinen und Küchen, er findet sich auch in den unterschiedlichsten Szenen, verknüpft mit den unterschiedlichsten Ideologien. Attila Hildmann propagiert vegane Fitness und Jugend, Tierrechtler*innen fordern grundlegende Rechte für Tiere, Rohköstler*innen verbannen alles Gekochte aus ihrem Speiseplan, Neonazis produzieren vegan-völkische Kochsendungen, religiöse Sekten instrumentalisieren den Tierschutz für ihre Zwecke und dubiose Esoteriker*innen begründen ihren Veganismus mit wissenschaftlich kaum haltbaren spirituellen Theorien.
Zeit für uns von VEgi & BUnt Ulm uns in diesem veganen Dschungel zu positionieren.

Zunächst einmal: Vegetarisch oder vegan? Obgleich eine Regionalgruppe des Vegetarierbunds ist unsere Ausrichtung vegan. Das heißt, dass viele von uns vegan leben und wir als Gruppe einen Fokus darauf legen, anderen Menschen eine vegane Lebensweise näher zu bringen, weil wir der Meinung sind, dass der Verzicht auf tote Tiere als Nahrung ein guter Anfang ist, dass aber auch tierische Produkte, zu deren Gewinnung oder Herstellung nicht zwangsläufig Tiere getötet werden, durchaus kritisch hinterfragt werden müssen. Das heißt jedoch nicht, dass wir keine Nicht-Veganer*innen in unserer Gruppe dulden oder es für zielführend halten, Mischköstler*innen auf einen Schlag zu Veganer*innen bekehren zu wollen. Übergänge sind immer fließend und wir respektieren und ermutigen jeden Versuch, ein Stückchen „besser“ zu leben als noch am Tag zuvor. Daher sind in unserer Gruppe von Veganer*innen über Vegetarier*innen bis hin zu Mischköstler*innen alle vertreten und willkommen, solange sie ihren Konsum kritisch reflektieren und unsere Ziele teilen.

Und aus welchen Gründen? Von den Medien wird Veganismus gerne im Kontext des „Lifestyle“ betrachtet oder auf den Aspekt der Gesundheit reduziert. Wir setzen uns aber nicht für die vegane Idee ein, weil das „cool“ ist und auch nicht (oder zumindest nicht nur) aus Gesundheitsgründen. Wir begrüßen es zwar ausdrücklich, dass Veganismus in der Gesellschaft Fuß fasst und eine positive Resonanz erfährt, empfinden es aber als unabdingbar, Veganismus nicht nur als Trend, sondern auch im Kontext seiner gesellschaftlichen, politischen und moralethischen Bedeutung zu erfassen. Unsere zentralen Beweggründe sind Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Tierrechte sowie soziale Gerechtigkeit.

Warum denn eigentlich „bunt“? Wir verstehen uns als kritisch, aber undogmatisch. Bei uns sind Menschen allen Alters, aller Körperformen, aller Nationen und Hautfarben, aller Geschlechter und sexueller Orientierungen willkommen. Wir positionieren uns innerhalb einer gesellschaftskritischen Bewegung und solidarisieren uns mit allen Gruppen, die wie wir versuchen, gegen jegliche Form der Unterdrückung und Diskriminierung vorzugehen. Wir möchten uns ausdrücklich distanzieren von Individuen oder Gruppierungen, die ihren Veganismus völkisch, fundamental-religiös oder esoterisch begründen. Entscheidungen werden bei uns basisdemokratisch getroffen. Und neben all der Ernsthaftigkeit des Themas ist es uns auch sehr wichtig, den Veganismus und unsere ehrenamtliche Arbeit mit ganz viel Spaß und Freude zu verbinden!

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