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Gesundheit

Ernährung bei Diabetes – fleischfreie Ernährung senkt Risiko

Mi 31.10.2018

Bildquelle: shutterstock.com / B-D-S Piotr Marcinski

Diabetes ist eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten der Welt. Die Stoffwechselstörung kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit mit sich bringen. Menschen, die an einer Insulinresistenz leiden, müssen ihren Blutzucker gut im Auge behalten. Eine ausgewogene vegan-vegetarische Ernährung kann das Risiko einer Zuckerkrankheit senken und entspricht den Prinzipien der diätetischen Diabetestherapie.

Was ist Diabetes?

Diabetes mellitus Typ 2 wird durch eine Insulinresistenz des Körpers hervorgerufen. Die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin ist dabei eingeschränkt und führt dazu, dass sie weniger Zucker (Glukose) aufnehmen. Dieser Umstand führt zu chronisch erhöhten Blutzuckerwerten.1Inzucchi, S. E. et al. (2012): Management of hyperglycemia in type 2 diabetes: a patient-centered approach: position statement of the American Diabetes Association (ADA) and the European Association for the Study of Diabetes (EASD). Diabetes Care. 35(6):1364–79. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22517736 [31.10.2018] Bei einem gesunden Menschen wird bei einem Anstieg des Blutzuckerspiegels das Hormon Insulin in der Bauchspeicheldrüse gebildet, das Glukose aus der Nahrung oder der Leber in die Zellen befördert und dort verstoffwechselt. Etwa 90 % der Diabetikerinnen und Diabetiker leiden unter Typ-2-Diabetes. Typ-1-Diabetes hingegen ist eine Autoimmunerkrankung, bei der ein Insulinmangel vorliegt, weil das Immunsystem die Insulin produzierenden Betazellen zerstört.2Chatterjee, S., Khunti, K., Davies, M. J. (2017): Type 2 diabetes. Lancet. 389(10085):2239–51. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28190580 [31.10.2018] 3Mayo Clinic (2018): Type 2 diabetes. Verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/type-2-diabetes/symptoms-causes/syc-20351193 [31.10.2018]

Häufigkeit von Diabetes

Nach Schätzungen der WHO (World Health Organization) waren 2014 etwa 8,5 % der erwachsenen Weltbevölkerung von Diabetes betroffen. Diabetes ist nicht nur eine Krankheit, an der viele Menschen leiden, sondern die auch zahlreiche Leben kostet. Etwa 1,5 Millionen Todesfälle weltweit im Jahr 2012 sind auf Diabeteserkrankungen zurückzuführen.4World Health Organization (2016) Global Report on Diabetes. Verfügbar unter: http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/204871/1/9789241565257_eng.pdf [31.10.2018] Dabei ist Typ-2-Diabetes mit einem gesunden Lebensstil und einer Ernährung nach den Prinzipien einer diätetischen Diabetestherapie oft heilbar.

Ursachen einer Diabeteserkrankung

Das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, wird durch ein Zusammenspiel genetischer und stoffwechselbedingter Faktoren bestimmt. Vor allem Übergewicht, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Rauchen können das Risiko erhöhen.5World Health Organization (2016) Global Report on Diabetes. Verfügbar unter: http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/204871/1/9789241565257_eng.pdf [31.10.2018] Mehr als 80 % der Typ-2-Diabetes-Patientinnen und -Patienten sind übergewichtig.6Mugharbel, K. M., FFCM, Al-Mansouri, M. A. (2003): Prevalence of obesity among type 2 diabetic patients in al-khobar primary health care centers. J Family Community Med. Verfügbar unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3425767/ [31.10.2018] Durch die vorherrschende Insulinresistenz reagiert der Körper nicht mehr ausreichend auf das Insulin, sodass der Blutzucker ansteigt. Die Bauchspeicheldrüse versucht, dem entgegenzuwirken, indem sie mehr Insulin produziert. Im Laufe der Zeit erschöpft sich die Bauchspeicheldrüse und versagt bei der Insulinbereitstellung. Zunehmendes Alter und ein Schwangerschaftsdiabetes können in den Jahren nach der Entbindung ebenso einen Typ-2-Diabetes auslösen.7Boden, G. (1999): Free fatty acids, insulin resistance, and type 2 diabetes mellitus. Proc Assoc Am Physicians. Verfügbar unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10354364 [31.10.2018] 8Mayo Clinic (2018): Type 2 diabetes. Verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/type-2-diabetes/symptoms-causes/syc-20351193 [31.10.2018]

Symptome bei Diabetes

Diabetes entwickelt sich oft schleichend und die Anzeichen sind nicht immer eindeutig. Typisch für die sogenannte Zuckerkrankheit ist erhöhter Durst, der dadurch entsteht, dass die überschüssige Glukose im Blutkreislauf Flüssigkeit aus dem Gewebe zieht. Ein weiteres Symptom ist ein starker Harndrang. Der Zucker, der beispielsweise in den Zellen von Muskeln und Organen fehlt, trägt oft zu einer Erschöpfung dieser bei. Weil der Körper Energie über die Nahrung aufnehmen muss, setzt ein Hungergefühl ein. Die in den Zellen fehlende Glukose, die als Kraftstoff dient, spüren auch Erkrankte – sie ermüden schneller. Gewichtsverlust zählt ebenfalls zu den Symptomen einer Diabeteserkrankung. Da die Glukose bei Diabetes nicht verstoffwechselt werden kann, verbraucht der Körper Reserven wie Fett- oder Muskelmasse. Auch eine verschwommene Sicht, schlecht heilende Wunden oder ständige Infektionen können auf eine Zuckerkrankheit hindeuten.9Mayo Clinic (2018): Type 2 diabetes. Verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/type-2-diabetes/symptoms-causes/syc-20351193 [08.05.2018]

Diabetes-Diagnose

Bei Verdacht auf Diabetes empfiehlt es sich, eine ärztliche Diagnose stellen zu lassen. Hierzu wird beispielsweise der Nüchternblutzuckerspiegel gemessen. Als normal gelten Werte unter 100 mg/dl. Bei einem Blutzuckerwert von 100 bis 125 mg/dl liegt die Vorstufe von Diabetes vor. Bei diesem sogenannten Prädiabetes lässt sich der Diabetes mit einem gesunden Lebensstil abwenden. Ergibt der Bluttest 126 mg/dl oder mehr, gilt Diabetes als nachgewiesen.10Mayo Clinic (2018): Diagnosis. Verfügbar unter:
https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/diabetes/diagnosis-treatment/drc-20371451 [31.10.2018]

Risiken und Langzeitschäden von Diabetes

Diabeteskranke haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Nervenschädigungen beginnen meist in Händen und Füßen. Sie können sich in Form von Taubheit, Brennen oder Schmerzen äußern. Ein schlecht eingestellter Blutzucker kann sogar dazu führen, dass das Gefühlsempfinden in den Extremitäten verloren geht. Durch die schlechte Durchblutung heilen selbst kleine Verletzungen nur schlecht ab und können zu schweren Infektionen führen, weshalb wiederum eine Amputation erforderlich werden kann. Verdauungsprobleme, Nierenschäden sowie Hör- und Hautprobleme gehören ebenfalls zu den Spätfolgen eines nicht oder schlecht behandelten Diabetes.11Mayo Clinic (2018): Type 2 diabetes. Verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/type-2-diabetes/symptoms-causes/syc-20351193 [31.10.2018]


Prävention und Therapie: Ernährung bei Diabetes

Um das eigene Diabetesrisiko gering zu halten, sollte eine Ernährung gewählt werden, die wenig gesättigte Fette und Kalorien, aber viele Ballaststoffe enthält. Dank der Ballaststoffe gehen die Kohlenhydrate langsamer ins Blut über und der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an. Ballaststoffreiches Obst und Gemüse sollten daher täglich auf dem Speiseplan stehen. Außerdem sind Vollkornbrot, -nudeln und Co. Weißmehlprodukten vorzuziehen. Aus mehreren Studien geht hervor, dass ein hoher Verzehr von Vollkornprodukten das Risiko für Typ-2-Diabetes senken kann und für einen geringeren sowie langsameren Anstieg der Blutzuckerwerte sorgt. Ein gesundes Gewicht und ausreichend Sport können der Stoffwechselerkrankung vorbeugen und zugleich den Blutzuckerspiegel senken.12Mayo Clinic (2018): Type 2 diabetes. Verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/type-2-diabetes/symptoms-causes/syc-20351193 [31.10.2018] 13Mayo Clinic (2016): Diabetes prevention: 5 tips for taking control. Verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/type-2-diabetes/in-depth/diabetes-prevention/art-20047639 [31.10.2018]

Je nach Ausprägung des Diabetes muss die Krankheit medikamentös behandelt werden. In der Regel spritzen sich die Patientinnen und Patienten Insulin, um den Blutzucker zu regulieren. Es gibt kurz- und langwirkende Insulinpräparate. Wird dem Körper Insulin zugeführt, ist es sinnvoll, den Blutzuckerspiegel mehrmals täglich zu kontrollieren, denn Bewegung, Ernährung, Alkohol, Krankheit oder andere Medikamente können den Zuckergehalt im Blut verändern.14Mayo Clinic (2018): Diagnosis. Verfügbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/diabetes/diagnosis-treatment/drc-20371451 [31.10.2018]

Der Konsum tierischer Lebensmittel kann Diabetes erhöhen

Der Konsum tierischer Proteine (Eiweiß) steht mit einem höheren Diabetesrisiko in Verbindung.15Sluijs, I., Beulens, J. W. J., van der A, D. L., Spijkerman, A. M. W., Grobbee, D. E. and van der Schouw, Y. T. (2010): Dietary Intake of Total, Animal, and Vegetable Protein and Risk of Type 2 Diabetes in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC)-NL Study. Diabettes Care. Verfügbar unter: http://care.diabetesjournals.org/content/33/1/43 [31.10.2018] Advanced Glycation End Products (AGEs) sind schädliche Verbindungen in tierischen Lebensmitteln, die oxidativen Stress sowie Entzündungen auslösen und so die Insulinempfindlichkeit verschlechtern. Da AGEs zudem im Körper produziert werden und Diabeteskranke diese vermehrt herstellen, ist die Reduzierung der AGEs aus der Nahrung besonders wichtig.16Uribarri, J., Woodruff, S., Goodman, S., Cai, W., Chen, X., Pyzik, R., et al. (2010): Advanced glycation end products in foods and a practical guide to their reduction in the diet. J Am Diet Assoc [Internet]. 2010;110(6). Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20497781 [31.10.2018] 17Vlassara, H., Uribarri, J. (2014): Advanced glycation end products (AGE) and diabetes: cause, effect, or both? Curr Diab Rep [Internet]. 2014 Jan 29 [cited 2017 Oct 18];14(1):453. Available from: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24292971 [31.10.2018] Eine hohe Aufnahme gesättigter Fettsäuren – die insbesondere in tierischen Produkten und verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind – kann die Insulinempfindlichkeit ebenfalls negativ beeinflussen.18von Frankenberg, A. D., Marina, A., Song, X., Callahan, H. S., Kratz, M., & Utzschneider, K. M. (2017). A high-fat, high-saturated fat diet decreases insulin sensitivity without changing intra-abdominal fat in weight-stable overweight and obese adults. European journal of nutrition, 56(1), 431-443. Verfügbar unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5291812/

Vegan-vegetarische Ernährung bei Diabetes

Generell ist das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 bei Menschen, die sich vegan-vegetarisch ernähren, eher gering.19Wu, Y., Ding, Y., Tanaka, Y. & Zhang, W. (2014): Risk factors contributing to type 2 diabetes and recent advances in the treatment and prevention. Int J Med Sci. Ivyspring International Publisher; 11(11):1185–200. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25249787 [31.10.2018] Eine Studie untersuchte Menschen mit verschiedenen Ernährungsformen und kam zu dem Ergebnis, dass eine Diabeteserkrankung wahrscheinlicher wird, je höher der Konsum an tierischen Produkten ist. Teilnehmende, die ihren Fleischkonsum reduzierten, konnten ihr Diabetesrisiko um 38 % verringern. Die Gruppe, die anderes Fleisch komplett von ihrem Speiseplan verbannt hatte, aber weiterhin Fische aß, hatte ein um 51 % niedrigeres Risiko und die Personen, die sich vegan ernährten, senkten die Wahrscheinlichkeit für eine Zuckerkrankheit um 78 %.20Fraser, G. E. (2009): Vegetarian diets: what do we know of their effects on common chronic diseases? Am J Clin Nutr;89(5):1607S–1612S. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19321569 [31.10.2018] Diverse Studien kamen zu sehr ähnlichen Ergebnissen. Die Gruppe der Veganerinnen und Veganer hatte stets das geringste Risiko, an Diabetes zu erkranken.21Lee, Y., Park, K. (2017): Adherence to a vegetarian diet and diabetes risk: a systematic review and meta-analysis of observational studies. Nutrients [Internet]. Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI); 2017 Jun 14 [cited 2017 Sep 22];9(6). Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28613258 [31.10.2018]

Es konnte ebenfalls nachgewiesen werden, dass sich eine pflanzliche Ernährung nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch zur Behandlung von Diabetes eignet. Während der Studien ließen sich sowohl das Gewicht als auch die Blutzuckerwerte von Diabetikerinnen und Diabetikern mit gesunder veganer Kost verbessern selbst die Medikation reduziert werden.22Barnard, N. D., Cohen, J., Jenkins, D. J. A., Turner-McGrievy, G., Gloede, L., Jaster, B. et al. (2006): A low-fat vegan diet improves glycemic control and cardiovascular risk factors in a randomized clinical trial in individuals with type 2 diabetes. Diabetes Care [Internet]. 2006 Aug 1 [cited 2017 Oct 5];29(8):1777–83. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16873779 [31.10.2018] Eine weitere Studie ergab, dass Diabeteskranke mit einer fleischfreien Ernährung den Blutzuckerspiegel im Normalbereich halten beziehungsweise senken können.23Yokoyama, Y., Barnard, N. D., Levin, S. M., Watanabe, M. (2014): Vegetarian diets and glycemic control in diabetes: a systematic review and meta-analysis. Cardiovasc Diagnosis Ther [Internet]. AME Publications; 2014 Oct [cited 2017 Oct 5];4(5):373–82. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25414824 [31.10.2018] Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie oft Teil einer abwechslungsreichen pflanzenbasierten Lebensweise sind, tragen zu einer signifikanten Senkung des Blutzuckerspiegels bei. Walnüsse, Leinsamen und Sonnenblumenkerne sind beispielsweise gute Lieferanten von mehrfach ungesättigten Fettsäuren.24Imamura, F., Micha, R., Wu, J. H. Y., de Oliveira Otto, M. C., Otite, F. O., Abioye, A. I. et al. (2016): Effects of saturated fat, polyunsaturated fat, monounsaturated fat, and carbohydrate on glucose-insulin homeostasis: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled feeding trials. Ma RCW, editor. PLoS Med [Internet]. 2016 Jul 19 [cited 2017 Oct 9];13(7):e1002087. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27434027 [31.10.2018] Eine ballaststoffreiche Nahrung geht mit niedrigeren Blutzuckerwerten und einer verbesserten Insulinsensibilität einher.25Barnard, N. D., Katcher, H. I., Jenkins, D. J., Cohen, J., Turner-McGrievy, G. (2009): Vegetarian and vegan diets in type 2 diabetes management. Nutr Rev [Internet]. 2009 May [cited 2017 Oct 9];67(5):255–63. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19386029 [31.10.2018] Zudem halten Ballaststoffe lange satt und unterstützen so die Gewichtsregulierung.26Lattimer, J. M., Haub, M. D. (2010): Effects of dietary fiber and its components on metabolic health. Nutrients [Internet]. 2010 Dec 15 [cited 2017 Sep 13];2(12):1266–89. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22254008 [31.10.2018] Eine pflanzliche Vollwertkost ist ballaststoffreich und wirkt sich darüber hinaus positiv auf die Darmflora aus.27Glick-Bauer, M. & Yeh, M.-C. (2014): The health advantage of a vegan diet: exploring the gut microbiota connection. Nutrients [Internet]. 2014 Oct 31 [cited 2016 Dec 30];6(11):4822–38. Verfügbar unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25365383 [31.10.2018]

ProVeg-Tipps zur Prävention und Therapie von Diabetes

Es gibt verschiedene Ernährungsstrategien, um einen hohen Blutzucker zu vermeiden oder zu senken. Eine vegan-vegetarische Ernährung bringt in beiden Fällen enorme gesundheitliche Vorteile mit sich:

  • Ein gesundes Körpergewicht und ausreichend Bewegung verringern das Diabetesrisiko, unterstützen aber auch bei einer bestehenden Erkrankung dabei, den Blutzucker zu regulieren.
  • Pflanzliche Lebensmittel eignen sich besonders gut für Diabetikerinnen und Diabetiker, da sie keine tierischen Proteine enthalten und stattdessen wertvolle Ballaststoffe liefern.
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie aus Walnüssen und Leinsamen senken den Blutzucker.
  • Vollkornprodukte halten lange satt und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen, sodass der Blutzucker insgesamt konstant bleibt.
  • Bei Symptomen wie vermehrtem Durst oder Harndrang, Gewichtsverlust, häufig auftretenden Infektionen oder wenn Sie mehrere Risikofaktoren aufweisen, sollten Sie ärztlich prüfen lassen, ob bei Ihnen ein Diabetes vorliegt.

Quellen   [ + ]

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