Der Klimawandel stellt eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit, die Wasserverfügbarkeit und die biologische Vielfalt weltweit dar und ist eine der Hauptursachen für Umweltkatastrophen. Die Herstellung und der Konsum von tierischen Produkten ist ein wesentlicher Treiber des Klimawandels, während eine pflanzliche Ernährung dazu beiträgt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Auswirkungen der Klimaerwärmung

Seit Beginn der Industrialisierung steigt die globale Durchschnittstemperatur allmählich an. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass dieser Anstieg auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist und der Klimawandel die Welt, in der wir leben, nachhaltig verändert.1Cook, J., N. Oreskes, P. T. Doran, et al. (2016): Consensus on consensus: a synthesis of consensus estimates on human-caused global warming. Environ. Res. Lett. 11, p.048002 2NASA: Scientific consensus: Earth’s climate is warming. Online unter: https://climate.nasa.gov/scientific-consensus/ [20.06.2018] Der Klimawandel hat bereits heute vielfältige Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft und beeinflusst zunehmend auch unser tägliches Leben. Während der Klimawandel durch langfristige, stetige Veränderungen wie langsam steigende Temperaturen und Meeresspiegel gekennzeichnet ist, führt er auch zunehmend zu einer größeren Anzahl von extremen Wetterereignissen wie Stürmen, Überschwemmungen und außergewöhnlich heißen Sommern. Diese wirken sich negativ auf die Landwirtschaft, die allgemeine Produktivität und die menschliche Gesundheit aus.

Industrielle Tierhaltung ist eine der Ursachen für die Klimaveränderungen

Die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion gehören zu den Hauptursachen des vom Menschen verursachten Klimawandels, der Bodenerosion, der Wasserverschmutzung und des Rückgangs der biologischen Vielfalt. Nach Angaben der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) sind sogenannte Nutztiere für 14,5 % der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich.3Gerber, P. et al. (2013): Tackling climate change through livestock: a global assessment of emissions and mitigation opportunities. FAO, Rome. Damit emittiert die Tierhaltung etwa die Hälfte aller ernährungsbedingten Treibhausgase,4Vermeulen, S. J. et al. (2012): Climate Change and Food Systems. Annual Review of Environment and Resources 37, p.195–222 5Herrero, M., B. Henderson, P. Havlík, et al. (2016): Greenhouse gas mitigation potentials in the livestock sector. Nature Clim. Change. 6, p.452–461 denn insgesamt trägt das globale Ernährungssystem rund 30 % der vom Menschen verursachten Emissionen bei.6Vermeulen, S. J. et al. (2012): Climate Change and Food Systems. Annual Review of Environment and Resources 37, p.195–222 7Herrero, M., B. Henderson, P. Havlík, et al. (2016): Greenhouse gas mitigation potentials in the livestock sector. Nature Clim. Change. 6, p.452–461 Weltweit sorgen die 20 größten Fleisch- und Milchkonzerne für mehr Treibhausgasemissionen als ganz Deutschland.8Heinrich Böll Stiftung, GRAIN & Institute for Agriculture & Trade Policy (2017): Big Meat and Dairy’s supersized Climate Footprint. Verfügbar unter: https://www.grain.org/article/entries/5825-big-meat-and-dairy-s-supersized-climate-footprint [03.03.2018]

Methan und Lachgas: Treibhausgasemissionen aus der Massentierhaltung

Etwa 27 % der Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung liegen in Form von Kohlendioxid (CO2) vor.9Gerber, P. et al. (2013): Tackling climate change through livestock: a global assessment of emissions and mitigation opportunities. FAO, Rome. p. 15 Während Kohlendioxid das bekannteste Treibhausgas ist, ist Methan in Bezug auf sein Treibhauspotenzial 28‑mal schädlicher und Lachgas sogar 265-mal schädlicher als Kohlendioxid.10Myhre, G., D. Shindell, F.-M. Bréon, et al. (2013): Anthropogenic and Natural Radiative Forcing. In: Climate Change 2013: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Stocker, T.F., D. Qin, G.-K. Plattner, M. Tignor, S.K. Allen, J. Boschung, A. Nauels, Y. Xia, V. Bex and P.M. Midgley (eds.)]. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA. Die Größte Quelle für Methan sind Rinder, die das Gas, wie alle Wiederkäuer (Kühe, Schafe und Ziegen), während der Verdauungsprozesse in ihren Vormägen produzieren. Methan ist für etwa 44 % der gesamten Treibhausgasemissionen der Tierhaltung verantwortlich.11Gerber, P. et al. (2013): Tackling climate change through livestock: a global assessment of emissions and mitigation opportunities. FAO, Rome. p.15 Lachgas wird vor allem bei der Düngung mit Gülle und Mist sowie beim Einsatz von Mineraldünger freigesetzt – besonders wenn mehr Stickstoff aus organischen oder mineralischen Düngemitteln auf Acker- und Grünland ausgebracht wird, als die Pflanzen aufnehmen können. Lachgas macht etwa 29 % der Emissionen der sogenannten Nutztierindustrie aus.12Gerber, P. et al. (2013): Tackling climate change through livestock: a global assessment of emissions and mitigation opportunities. FAO, Rome. p. 15 Aufgrund des immensen Umfangs der Rindfleisch- und Milchproduktion trägt die Rinderhaltung mit 65 % den größten Anteil zu den gesamten Treibhausgasemissionen der Tierhaltung bei.13Gerber, P. et al. (2013): Tackling climate change through livestock: a global assessment of emissions and mitigation opportunities. FAO, Rome. p. 15 Diese Emissionen steigen wegen des weltweit wachsenden Fleisch- und Milchkonsums immer weiter an.

Klimawandel durch Landnutzungsänderungen

Neben den direkten Emissionen ist die industrielle Tierhaltung auch durch indirekte Emissionen infolge massiver Eingriffe in die Landschaft am Klimawandel beteiligt. Um Weideflächen zu schaffen oder Futterpflanzen anzubauen, werden große Flächen von Wäldern und Grasland gerodet oder Feuchtgebiete trockengelegt. Wälder wirken als massive Kohlenstoffsenken, in denen Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufgenommen und gespeichert wird. Werden sie gerodet, werden große Mengen Kohlendioxid freigesetzt.14Baccini, A., S. J. Goetz, W. S. Walker, et al. (2012): Estimated carbon dioxide emissions from tropical deforestation improved by carbon-density maps. Nature Climate Change. 2, p.182–185 15Harris, N. L., S. Brown, S. C. Hagen, et al. (2012): Baseline Map of Carbon Emissions from Deforestation in Tropical Regions. Science. 336, p.1573–1576

Entwaldung hat schwerwiegende Folgen für die Umwelt

Der Amazonas-Regenwald ist entscheidend für die Regulierung des Weltklimas und der Wetterzyklen. Dennoch sind bereits 20 % gerodet worden und ein ebenso großes Gebiet steht vor der gleichen Bedrohung.16BBC (2005): Amazon destruction accelerating. Verfügbar unter: http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4561189.stm [03.03.2018] Die fortschreitende Zerstörung des tropischen Regenwaldes kann ab einem gewissen Punkt zu einem völligen Zusammenbrechen des gesamten Amazonas-Ökosystems führen, mit gravierenden Folgen für das weltweite Klima.17Lovejoy, T. E. & C. Nobre (2018): Amazon Tipping Point. Science Advances. 4, p.2340

Wälder, Feuchtgebiete und Wiesen erfüllen wichtige Funktionen für das lokale Klima und die Wasserversorgung. Ihre Umwandlung in Ackerland gehört zu den größten Quellen für Kohlendioxidemissionen.18IPCC (2007): Climate Change 2007: Synthesis Report. Contribution of Working Groups I, II and III to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Core Writing Team, Pachauri, R.K and Reisinger, A. (eds.)]. IPCC, Geneva, Switzerland Darüber hinaus hat die daraus resultierende Zerstörung katastrophale Auswirkungen auf die Lebensräume der Tier- und Pflanzenwelt.

So wirkt sich die Tierhaltung doppelt schädlich auf das Klima aus: Sie verursacht nicht nur enorme Mengen an schädlichen Treibhausgasemissionen, sondern zerstört auch die natürlichen Abwehrsysteme der Erde.

Verlust von fruchtbarem Land vermindert Ernten

Entwaldung, das Trockenlegen von Mooren und eine nicht nachhaltige Bodenbewirtschaftung setzen wertvolle Böden aus Humus oder Torf der Erosion aus. Diese wertvollen Ressourcen wachsen in menschlichen Zeiträumen nicht nach. Die Böden werden durch schwere Landmaschinen, Überdüngung, Gifte und auslaugende Monokulturen geschädigt sowie von Wind und Regen fortgetragen. Die Verschlechterung der Böden verringert wiederum die Ernten. Infolge kommt es zu weiteren Umbrüchen natürlicher Flächen.

Fruchtbare Böden sind nicht nur für die Ernährungssicherung von großer Bedeutung. Sie schützen auch das Grundwasser und sind zudem riesige Kohlenstoffspeicher. Die Böden enthalten mehr Kohlenstoff als die Atmosphäre oder die gesamte Vegetation des Planeten.19Gobin, A., P. Campling et al. (2011): Soil organic matter management across the EU – best practices, constraints and trade-offs, Final Report for the European Commission’s DG Environment, September 2011. 20Heinrich-Böll-Stiftung, Institute for Advanced Sustainability Studies, and Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (2015): Bodenatlas 2015: Daten und Fakten über Acker, Land und Erde. Ihre Zerstörung heizt somit direkt auch das Klima weiter an.

Unsere Lebensmittelauswahl bestimmt unseren CO2-Fußabdruck

Steigende Einkommen und Urbanisierung in den sogenannten Entwicklungsländern führen zu einem Anstieg des Fleischkonsums. Diese demographischen Veränderungen sorgen für einen globalen Ernährungswandel, bei dem traditionelle Ernährungsweisen mit frischen und überwiegend pflanzlichen Nahrungsmitteln durch Ernährungsweisen mit einem höheren Gehalt an Zucker, raffinierten Fetten und tierischen Produkten ersetzt werden. Steigt der Verbrauch von Fleisch und anderen tierischen Produkten mit den derzeitigen Raten, werden die weltweiten Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung bis 2050 um fast 80 % steigen,21University of Cambridge (2014): Changing global diets is vital to reducing climate change. Online unter: http://www.cam.ac.uk/research/news/changing-global-diets-is-vital-to-reducing-climate-change [20.06.2018] 22Tilman, D. & M. Clark (2014): Global diets link environmental sustainability and human health. Nature 515, p.518–522 was die im Pariser Klimaabkommen 2015 festgelegten Klimaziele unrealistisch macht. Daher ist die Reduzierung des Tierkonsums ein entscheidender Schritt zur Erreichung des 2‑Grad‑Ziels.23Brent Kim et al. (2015): The Importance of Reducing Animal Product Consumption and Wasted Food in Mitigating Catastrophic Climate Change. John Hopkins Center for a Livable Future 24Hedenus, F., S. Wirsenius & D. J. A. Johansson (2014): The importance of reduced meat and dairy consumption for meeting stringent climate change targets. Climatic Change. 124, p.79–91

Obwohl der Verzehr von tierischen Produkten eine wichtige Rolle beim Klimawandel spielt, ist der Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimawandel in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Es ist ein entscheidender erster Schritt, die Klimaauswirkungen verschiedener Lebensmittel zu kennen, um sich klimafreundlich ernähren zu können.

Eine pflanzliche Ernährung ist klimafreundlich

Inzwischen ist gut untersucht, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln weniger schädlich für das Klima ist als eine Ernährung mit einem hohen Anteil an tierischen Produkten. Abhängig von verschiedenen Faktoren und Berechnungen wird beispielsweise die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch für die Emission von 10–30 Kilogramm CO2-Äquivalenten verantwortlich gemacht. Der CO2-Fußabdruck anderer häufig verzehrter tierischer Lebensmittel wie Wurst und Käse liegt meist ebenfalls bei mehreren Kilogramm.25Vergé, X. P. C., J. A. Dyer, R. L. Desjardins, et al. (2008): Greenhouse gas emissions from the Canadian beef industry. Agricultural Systems. 98, p.126–134 26Lesschen, J P., M. van der Berg et al. (2011): Greenhouse gas emission profiles of European livestock sectors. Animal Feed Science and Technology, pp. 166-167 and pp. 16-28. 27Garnett, T. (2009): Livestock-related greenhouse gas emissions: Impacts and options for policy makers. Environmental Science and Policy 12, pp. 491–504. 28Carlsson-Kanyama, A., & A. D. González (2009): Potential contributions of food consumption patterns to climate change. The American Journal of Clinical Nutrition 2009; 89 (suppl), pp. 1704S-9S. 29Reinhardt, G., S. Gärtner, Münch, J. & S. Häfele (2009): Ökologische Optimierung regional erzeugter Lebensmittel: Energie- und Klimabilanzen, Heidelberg: IFEU. 30Venkat, K. (2012): The climate change and economic impacts of food waste in the United States, Portland, OR: CleanMetrics Corp. Auf der anderen Seite werden bei der Produktion von 1 Kilogramm Tofu nur 1 Kilogramm Kohlendioxid freigesetzt.31Mejia, A. et al. (2017): Greenhouse Gas Emissions Generated by Tofu Production: A Case Study. Journal of Hunger & Environmental Nutrition Neuere Untersuchungen konnten sogar zeigen, dass 100 Gramm Rindfleischprotein über 100 Kilogramm Treibhausgase freisetzen können.32Poore, J. & T. Nemecek (2018): Reducing food’s environmental impacts through producers and consumers. Science. 360, p.987–992

Das Ersetzen von Rindfleisch durch Bohnen würde 42 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche der USA freigeben, 75 % des Klimaziels der USA für 2020 erreichen und mehr als genug Nahrungsprotein liefern.33Harwatt, H. et al. (2017): Substituting beans for beef as a contribution toward US climate change targets. Climatic Change doi:10.1007/s10584-017-1969-1 Studien deuten darauf hin, dass der persönliche ernährungsbedingte CO2-Fußabdruck durch eine pflanzliche Ernährung in etwa halbiert werden kann34Wissenschaftlicher Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz & Wissenschaftlicher Beirat Waldpolitik beim BMEL (2016): Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen Ernährung und Holzverwendung. 35Scarborough, P. et al. (2014): Dietary greenhouse gas emissions of meat-eaters, fish-eaters, vegetarians and vegans in the UK. Climatic Change 125, p.179–192 und die weltweiten ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen bis 2050 um bis zu 70 % gesenkt werden könnten, wenn alle Menschen auf eine vegane Ernährung umstellen würden.36Scarborough, P. et al. (2014): Dietary greenhouse gas emissions of meat-eaters, fish-eaters, vegetarians and vegans in the UK. Climatic Change 125, p.179–192

Fleisch, Milchprodukte und andere tierische Lebensmittel erzeugen mehr Treibhausgase und benötigen deutlich mehr Land und andere Ressourcen als pflanzliche Lebensmittel. Neben ihren vielen anderen Vorteilen ist eine pflanzenbasierte Ernährung eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen, wie wir positiven Einfluss auf das Klima nehmen können.

ProVeg hilft, Treibhausgase zu reduzieren

ProVeg sensibilisiert durch die Kommunikation mit politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen für die Klimaauswirkungen unserer Lebensmittelwahl. Die Politik muss sowohl auf der globalen Klimaschutzagenda als auch in den nationalen Umsetzungsplänen Nahrungsmittelverbrauch und -produktion, insbesondere in der Tierhaltung, einführen und priorisieren. Um unserer Stimme Gehör zu verschaffen, arbeiten wir mit anderen zusammen, zum Beispiel mit Klima-Allianz Deutschland, einem starken Netzwerk von über 100 Organisationen. Darüber hinaus verhandelt ProVeg aktiv und trägt durch Bürgerbeteiligungsprozesse zur nationalen Klimapolitik bei.

ProVeg beteiligt sich an der Weltklimakonferenz (COP)

Auf der COP 23 in Bonn hat ProVeg eine Petition an Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, übergeben, in der gefordert wurde, die landwirtschaftliche Tierhaltung bei internationalen Klimaverhandlungen mit zu denken. ProVeg war dort auch Gastgeber eines erfolgreichen Events mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter Marco Springmann von der Oxford Universität und Alon Shepon vom Weizmann Institute of Science.

2018 ist ein wichtiges klimapolitisches Jahr, in dem sich ProVeg weiterhin intensiv mit dem Thema beschäftigen und den politischen Dialog gezielt fortsetzen wird. In Deutschland wird das erste Maßnahmenpaket zur Ausgestaltung des deutschen Klimaschutzkonzepts einschließlich konkreter Handlungsansätze ausgearbeitet. Auf internationaler Ebene begann das Jahr mit der sogenannten Intersessional Conference, auf der Leitlinien und konkrete Punkte für die nächste Klimakonferenz (COP 24) in Katowice, Polen, ausgehandelt und vorbereitet werden.

Quellen   [ + ]

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